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EODiS
Thermische Entsorgungsanlage für Munition und Explosivstoffe (EOD & UXO)

Die Entsorgung von Blindgängern, Sprengstoffen, Treibladungen und pyrotechnischen Gegenständen kann mit dem Kampfmittelbeseitigungssystem EODiS direkt beim Kunden oder direkt am Fundort durchgeführt werden. Dies reduziert Gefahren und Transportkosten.

EODiS besteht aus zwei Komponenten: 

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Teil 1

Spezielle Sicherheitsbehälter für die mechanische Bearbeitung und Portionierung durch Sägen, Schneiden oder Pressen

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Sicherheitscontainer

Geschützte Arbeitsplätze durch Einbau in einen Sicherheitsbehälter mit Sicherheitsdrucktüren und Videoüberwachung und ferngesteuerter Bedienung des Prozesses zur sicheren Handhabung von bis zu 12 kg TNT-Äquivalent ohne Entweichen von Splittern im Falle eines Unfalls. Standorte für Maschinen zum Öffnen und Trennen von Bauteilen mittels Scheren, Hydraulikpressen oder Bandsägen (wahlweise auch als Unterwasser-Bandsägen) sowie Wasserstrahlschneidanlagen. Oder für Auswaschanlagen für Sprengstoffe, einschließlich einer Wasseraufbereitungsanlage.

 

 

Teil 2

Sprengofen mit angeschlossenen Rauchgasreinigungssystem

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Sprengofen

Die thermische Vernichtung von Munition und Sprengstoffen wird mit Hilfe des Sprengofens und der angeschlossenen Rauchgasreinigung als sichere und umweltfreundliche Dienstleistung durchgeführt. Die EODiS ist ein "geschlossenes System", das keine ungefilterten Rauchgase an die Umwelt abgibt.​​

Unsere Sicherheitsphilosophie

Sicherheit hat oberste Priorität! Die riskanten Prozesse werden in Sicherheitszellen durchgeführt. Die Sicherheitszelle öffnet sich erst, wenn der Prozess abgeschlossen ist. Alle Prozesse innerhalb der Sicherheitszelle werden vom Betreiber fernüberwacht und per CCTV kontrolliert.

Munitionsbeispiele für Munitionsentsorgung

Eine breite Palette von Munitionstypen und -sorten kann in der mobilen Entsorgungsanlage entweder direkt oder nach vorheriger Vorbereitung vernichtet werden.

Als direkte Zuführung :

  • Handfeuerwaffenmunition, direkte Zuführung (nicht gegurtet)

  • Rohrmunition bis zu einem Kaliber von 20 mm (nicht gegurtet)

  • Hand-und Gewehrgranaten (ohne Zünder) und Antipersonenminen

  • Sprengkapseln, Zünder und Anzünder, Zündverstärker

  • Sprengkörper und Treibladungspulver (verpackt, ggf. vorbehandelt)

  • pyrotechnische Gegenstände (z.B. Airbags) und Signalmunition​​​

​​​Die mobile Entsorgungsanlage ist für folgende Munitionsarten und typen nicht geeignet:

  • Hohlladungen (d.h. mit kumulativem Effekt oder Monroe-Effekt)

  • flüssige und gelatinöse Sprengstoffe (wenn nicht in der Munition enthalten)

  • Brandsätze auf Thermit-Basis (Mischung aus Eisen(III)-oxid und Aluminiumpulver)

  • radioaktives Material und chemische und biologische Kampfstoffe (CBRN)

  • große Mengen an organischem Material (Holz, Papier, Kunststoff usw.)

Je nach Spezifikation der angeschlossenen Abgasreinigungsanlage können Einschränkungen bestehen für:

  • hohe Gehalte an schwefel-, fluor- oder chlorhaltigen Materialien (z. B. PVC)

  • hohe Gehalte an flüchtigen Metallen wie Quecksilber und Cadmium

  • roter und weißer Phosphor, einschließlich deren Mischungen

  • hochgiftige Materialien

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